Fagus Werk

Bauhaus als Welterbe

Dienstag, 29. September 2020

Das Fagus-Werk wurde im Jahr 2011 in die UNESCO Weltkulturerbeliste aufgenommen und zählt zu den aktuell 42 Welterbestätten in Deutschland.
Als erstes Gebäude im Trend der modernen Industriearchitektur war das 1911 erbaute Fagus-Werk das erste Werk des Architekten und Bauhaus-Gründers Walter Gropius.

 

Der fortschrittliche und innovative Firmengründer Carl Benscheidt beauftragte den damals jungen Architekten Walter Gropius mit dem Bau einer Schuhleistenfabrik. Das Fagus-Werk repräsentiert eine Architekturauffassung, die in der damaligen Zeit erstmals die Bedürfnisse nach Licht, Luft und Klarheit berücksichtigte und die im Sinne des Neuen Bauens Glas und Stahl einsetzte. 

 

Hier treffen Tradition und Innovation aufeinander

Die Konstruktion aus Glas und Stahl sowie die stützenlosen, vollständig verglasten Ecken verleihen dem Gebäude eine schwerelose Eleganz, die für Fabriken zur damaligen Zeit außergewöhnlich war. Die Fabrikanlage ist bereits seit 1946 eingetragenes Baudenkmal. Zwischen 1982 und 2002 wurde die komplette Fabrik aufwendig restauriert und ist heute in einem besseren Zustand als je zuvor. Der Name der Fabrik leitet sich aus dem lateinischen Wort "fagus sylvatica" für Buche bzw. Buchenholz, dem traditionellen Rohstoff für die Schuhleistenfertigung, ab. Seit Gründung des Unternehmens wird in dem lebenden Denkmal durchgängig produziert, neben Fagus-Schuhleisten ebenfalls Mess- und Brandschutzsysteme unter dem Markennamen GreCon.

Leistungen: Busfahrt, Eintritt, Führung, Wegzehrung

Preis: 79 pro Person

Begleitung durch herzliche und erfahrene Reisebegleiter.

 

Anmeldung unter: Tel.: 0531 / 618 00 07, unter Fax 0531 / 618 00 58,

E-Mail: lange@kunst-kultur-reisen.net

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© Henning Lange Kunst.Kultur.Reisen.